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Refeed

Was bedeutet Refeed? Und warum braucht man dies?

Wenn man zu lange Diät macht und keine Erhohlungstage (Refeeds) macht, kommt die Fettabnahme langsam zum Erliegen, auch das Hungergefühl wird immer häufiger und intensiver und der Körper opfert immer mehr Magermasse. Die physiologische Adaption des menschlichen Körpers an einen verringerten Energie-Input ist erschreckend effektiv.
Refeeds wirken dieser Anpassung entgegen. Um den Adaptionen des Körpers einen Schritt voraus zu sein, muss man trotz allgemein negativer Energiebilanz in regelmäßigen Abständen die Kalorien- und Kohlenhydratmenge kurzzeitig anheben, oder anders ausgedrückt: einen Aufladetag einschieben.
Die Erhöhung der Kalorienmenge bewirkt, dass der Stoffwechsel beschleunigt wird. Aber es gilt auch, dass man am Aufladetag trotz beliebig hohem Kohlenhydratüberschuss kein Fett einlagert!



Die Refeed-Regeln
Für den maximalen Erfolg muss man nur eine handvoll einfacher Regeln beachten:
Je öfter, desto besser. Bei hohem Körperfettgehalt (>20%) hat sich ein Refeed alle sieben Tage bewährt. Unter 20% ein Refeed nach 3-4 Diättagen. Unter 10% alle drei Tage oder öfter.
Eine Energieaufnahme von 30-100% oberhalb des Umsatzes sollte angestrebt werden.
Am Refeedtag muss man Nahrungsfett weitestgehend vermeiden. Jedes Gramm Fett wird auf Grund des geeigneten metabolischen Umfeldes sofort in die Körperfettdepots gebracht. Die einzige Ausnahme sind Fettsäuren, die man tatsächlich ins Körperfett bringen will, z.B. EPA, DHA (Fischöl).
Ähnliches gilt für Eiweiß. Trotz gewisser Verluste kann Eiweiß bei Überschuss ins Fettgewebe wandern. Außerdem sollte man Zucker vermeiden – auch Fructose.

Die Kalorien sollte man also möglichst aus Kohlenhydraten beziehen, egal welcher Art. Langkettig, kurzkettig, hochinsulinogen, niedriginsulinogen, hochglykämisch, niedrigglykämisch, alles egal.

z.B.:
Brot, Brötchen und alles fettarme, was der Bäcker hergibt.
Nudeln, allerdings in Maßen, da sie ziemlich satt machen.
Reis und Kartoffeln sind ebenfalls kohlenhydratreich, machen allerdings nicht sonderlich satt.
Magere, qualitativ hochwertige Eiweißquellen sind zum Beispiel Pute (fettfrei zubereitet) und Thunfisch natur.

18.12.07 20:44


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