meine welt im abgegrenzten raum dieser zeit

ich bin...

ein auf und ab getrieben von Gedanken                                    versessen, verfressen, vergessen, vermessen

ich fühle mich...

mal stark, mal schwach, mal traurig, mal euphorisch, mal melancholisch, selten verliebt und viel zu oft nicht wohl in meiner Haut

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So verrückt kann man sein. :P ich bin 1,66 und wiege momentan 51,1 kg. Habe im September mit 59,2 kg angefangen. Meine ES habe ich allerdings schon länger, seit ca. 8 Jahren. Wie und warum das alles. Nun es gibt ein paar Anhaltspunkte... 

Alter: 34
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
war ich auch schon irgendwie verrückt

Wenn ich mal groß bin...:
ich wachse nicht mehr

Ich wünsche mir...:
never ending wishes sagt ja wohl, dass es zuviele wünsche sind, als dass ich sie hier alle aufschreiben könnte

Ich glaube...:
dass nicht jeder glücklich sein darf

Ich liebe...:
viele und vieles



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Blog

da ich gestern heimgekommen bin, konnte ich mich heute das erste mal wieder wiegen:

51,1!

ich hab keine ahnung, wie das gehen konnte!!! ich hab die weihnachtsfeiertage eigentlich nur gefressen und hatte eher mit 54 oder sogar 55 kilo gerechnet! bin überrascht, aber auch erleichtert!

morgen ist ja silvester. ich mag silvester eigentlich nicht, weil ich da immer irgendwie depri bin. hab deshalb auch alle party-angebote ausgeschlagen und werd nen gemütlichen dvd-abend bei meiner schwester machen.

30.12.07 10:11


Freitag, 28.12.07, 0:57 uhr

ich bin grade total down. nicht mal wegen meines gewichtes, sondern wegen mir und meinem leben. egal wieviele jahre vergehen, es verändert sich nichts tiefgreifendes. mein leben ist unbedeutend und ich selbst minderwertig. und doch klammere ich mich so fest daran, weil ich angst habe vor dem was mich danach erwartet...nämlich nichts. ich darf nicht näher über den tod nachdenken, denn dann bekomme ich einen panikschub wie beim letzten mal als ich darüber genauer nachgedacht hab und das will ich nicht. ich kann mich noch genau daran erinnern, wie es war. die verzweiflung zu spüren, sich selbst als ein nichts in der unendlichkeit zu spüren. ein nichts, das für einen moment aufflackert und dann verlischt. für immer... ich darf nicht näher darüber nachdenken...ich merke, wie sich das gefühl langsam nähert und ich muss es verdrängen.

ich glaube, dass sich das, was ich hier gerade schreibe sehr verrückt anhört und mich viele leute in eine therapie stecken würden. aber welche therapie sollte mir helfen? niemand weiß, wie es ist zu sterben. niemand weiß, wie man solche verzweiflung lindern kann. vielleicht meinen manche christen, mir mit gott und glauben beizukommen. ich habe oft gedacht, dass ich vielleicht an einen gott glauben kann. aber eigentlich weiß ich, dass wir allein sind. wir keine "auserwählten" wesen sind, denen ein gütiger und allmächtiger gott beisteht. wir sind allein. jeder ist allein.

ich beneide menschen, die lieben. die einen partner haben und ihn lieben. ich kann irgendwie nicht lieben. sobald ich jemanden attraktiv finde, kann ich mich verlieben, aber sobald ich merke, dass mein gegenüber sich auch verliebt und vielleicht sogar eine feste bindung mit mir eingehen will, stoße ich die person weg. will sie niemals wieder sehen und versuche sie zu vergessen. meist passiert das ganz automatisch, denn meine verliebtheit wandelt sich in hass und ekel um und somit ist das wegstoßen vorprogrammiert.

ich weiß nicht, warum ich nicht lieben kann.. es tut weh und ich möchte es, aber ich kann nicht. und gleichzeitig fühle ich mich oft so einsam. aber es bleibt mir verwehrt. ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, nicht allein zu sein. ich war immer allein. ich es gewohnt und manchmal fühlt es sich fast richtig an, allein zu sein.

 

ich will hungern. gerade nach den unkontrollierten fress-feiertagen. ich kann mich hier nicht wiegen solange ich bei meinen eltern bin. bald, am samstag fahre ich zu mir heim und dann möchte ich nicht mehr essen. zumindest für die nächste zeit. ich will meinen körper schreien hören, ich will, dass er verzweifelt, weil er keine nahrung bekommt. ich will, dass mein körper so verzweifelt wie meine "seele". ich will aussen und innen angleichen. ritzen kommt nicht mehr in frage, auch wenn es mir gerade jetzt sehr verlockend erscheint. ein rasiermesser ist schnell, der schnitt brennt. ein bisschen blut, dann ist es vorbei. aber ich will es nicht mehr, auch wenn es sich wie gesagt mir jetzt so verlockend präsentiert. nein, ich wähle eine andere form. ich wähle die verweigerung der nahrung. ein langsamer dumpfer schmerz, der sich ab und zu in starken schreien äußert. wenn ich diesen schreien nachgebe, weiß ich, wird es in unkontrolliertem fa enden. ich will keine fa's mehr. ich will meinem körper nicht mehr nachgeben.

 

ich schreibe einfach drauf los, ohne nochmals zu lesen. das mag verwirrend erscheinen, aber ich will es nicht noch einmal lesen. nichts "korrigieren" oder mein inneres beschönigen oder mit absicht schlecht machen. einfach den gedanken freien lauf lassen. ich kotze meine gedanken aus, wenn ich es mit nahrung schon nicht kann. es tut mir leid, wenn es anstrengend ist, das alles zu lesen. (falls es überhaupt jemand tut...)

28.12.07 00:58


Mein Plan ist ganz einfach gehalten:

täglich: 150 Crunches

täglich: <800 Kcal

Mo & Do: kein Abendessen

Mi: Schwimmen

Di & Do: 50 Liegestützen

So: Joggen

mind. 2 Fastentage pro Monat

am besten alle 2 Wochen Refeed - Tag einschieben (am besten wenn ich sowieso bei meinen Eltern bin)

 

20.12.07 22:38


20.12.07:

Gestern war Weihnachtsfeier in der Arbeit und auch heute hab ich zuviel gefressen. Am Samstag fahre ich dann nach hause zu meinen Eltern und deshalb werde ich mit Abnehmen erst wieder im neuen Jahr weitermachen. Natürlich werde ich bei meinen Eltern versuchen wenig zu essen, aber ich kenn mich. Ich werde es nicht schaffen. Gerade zur Weihnachtszeit ist das ein utopisches Wunschdenken von mir. Nachdem ich die letzten Tage immer wieder Panik deshalb geschoben habe, habe ich heute einen neuen Plan (ist ein alter, nur ein bisschen verfeinert ) und freue mich aufs neue Jahr, in dem ich mein Wunschgewicht erreichen möchte. Also wird es auch in der "Gewichts" - Area erst im neuen Jahr weitergehen. (wahrscheinlich dann mit ein paar angefressenen kilos mehr >< ärgerlich aber so wirds kommen)

20.12.07 22:24


Schokodiät:

Die kennt ja mittlerweile eh fast jeder! ^^ Erlaubt ist an einem Schoko-Tag nur Schokolade! Also nichts anderes essen, außerdem darf die Schoki keine Stückchen enthalten (also nichts mir Nüssen o.ä.), geht auch mit weißer Schokolade. Zwischendrin find ich Kinderriegel eine schöne Abwechslung.

Bananen - Buttermilch - Diät:

Man nimmt an diesem Diät-Tag morgens, mittags und abends je eine Banane und 200 ml Buttermilch zu sich

"Ana" - Rezepte:

möchte ich erst probieren, bevor ist sie hier reinstelle

weitere Diäten:

möchte ich erst probieren, bevor ist sie hier reinstelle

20.12.07 22:14


Sportliche Ablenkungen:

-Seil springen

- Joggen gehen

- Crunches machen

- Schwimmen gehen

- Spazieren gehen

- Zu Musik tanzen - Natürlich jegliche Art von Sport!

 

"Ordentliche" ^^ Ablenkungen:

- Zimmer aufräumen

- Computerdateien durchsichten (was kann gelöscht werden)

- Staubsaugen

- Bodenwischen

- Spiegel und Fenster putzen - Bad und WC putzen

- Kleiderschrank durchsehen / durchprobieren und ausmisten

 

Pflegende Ablenkungen: - Gesichtsmaske auftragen

- Ausgiebig baden bzw. duschen

- Rasieren

- Eincremen mit Haut-straffender Lotion

 

Sonstige Ablenkungen:

- Ess- und Sportplan für die kommende Woche erstellen

- Homepage aktualisieren

- Shoppen gehen und Anregungen für neue Klamotten holen

- Mit Freunden treffen

- Telefonieren

- Fernsehen

- Früh schlafen gehen

- Tagebuch schreiben - Lesen

- Rätseln

 

18.12.07 20:54


Was bedeutet Refeed? Und warum braucht man dies?

Wenn man zu lange Diät macht und keine Erhohlungstage (Refeeds) macht, kommt die Fettabnahme langsam zum Erliegen, auch das Hungergefühl wird immer häufiger und intensiver und der Körper opfert immer mehr Magermasse. Die physiologische Adaption des menschlichen Körpers an einen verringerten Energie-Input ist erschreckend effektiv.
Refeeds wirken dieser Anpassung entgegen. Um den Adaptionen des Körpers einen Schritt voraus zu sein, muss man trotz allgemein negativer Energiebilanz in regelmäßigen Abständen die Kalorien- und Kohlenhydratmenge kurzzeitig anheben, oder anders ausgedrückt: einen Aufladetag einschieben.
Die Erhöhung der Kalorienmenge bewirkt, dass der Stoffwechsel beschleunigt wird. Aber es gilt auch, dass man am Aufladetag trotz beliebig hohem Kohlenhydratüberschuss kein Fett einlagert!



Die Refeed-Regeln
Für den maximalen Erfolg muss man nur eine handvoll einfacher Regeln beachten:
Je öfter, desto besser. Bei hohem Körperfettgehalt (>20%) hat sich ein Refeed alle sieben Tage bewährt. Unter 20% ein Refeed nach 3-4 Diättagen. Unter 10% alle drei Tage oder öfter.
Eine Energieaufnahme von 30-100% oberhalb des Umsatzes sollte angestrebt werden.
Am Refeedtag muss man Nahrungsfett weitestgehend vermeiden. Jedes Gramm Fett wird auf Grund des geeigneten metabolischen Umfeldes sofort in die Körperfettdepots gebracht. Die einzige Ausnahme sind Fettsäuren, die man tatsächlich ins Körperfett bringen will, z.B. EPA, DHA (Fischöl).
Ähnliches gilt für Eiweiß. Trotz gewisser Verluste kann Eiweiß bei Überschuss ins Fettgewebe wandern. Außerdem sollte man Zucker vermeiden – auch Fructose.

Die Kalorien sollte man also möglichst aus Kohlenhydraten beziehen, egal welcher Art. Langkettig, kurzkettig, hochinsulinogen, niedriginsulinogen, hochglykämisch, niedrigglykämisch, alles egal.

z.B.:
Brot, Brötchen und alles fettarme, was der Bäcker hergibt.
Nudeln, allerdings in Maßen, da sie ziemlich satt machen.
Reis und Kartoffeln sind ebenfalls kohlenhydratreich, machen allerdings nicht sonderlich satt.
Magere, qualitativ hochwertige Eiweißquellen sind zum Beispiel Pute (fettfrei zubereitet) und Thunfisch natur.

18.12.07 20:44


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